Welches sind die beliebtesten indischen Mantras ?

Zuerst ein mal die Frage was ist überhaupt ein indisches Mantra?

Bei Yoga Vidya hörte ich dazu folgende Definition, die sich bis heute wortgenau so in mein Gedächtnis gebrannt hat:

Mantra = Mystischer Laut, eingeschlossen in eine Klangstruktur.

Das Wort Mantra setzt sich aus zwei Wörtern zusammen:

 
manas = Geist und tram = Schutz

Hier entdeckest Du eine erste positive Eigenschaft: Schutz! Aber Mantren können noch mehr bewirken.

Gut Schutz ist ja schon super, aber verzaubert dich das? So richtig springt der Funke beim Gedanken an Schutz noch nicht über, oder?

OK, bei mir auch nicht. Aber warst du schon auf einem Mantra-Konzert? Oder bei einer Phuja? Nicht, dann berichte ich kurz von meinen Erfahrungen. Erst neulich war ich auf einem solchen Mantrakonzert und hab es genossen von den Mantren verzaubert zu werden.

Wenn sich der Mantrazauber einstellt passiert oft folgendes:

Die Leute lassen los, öffnen ihre Herzen und heilen so ein wenig das, was sich als Verletzungen in uns festgesetzt hat. Wir kommen „Sat Chit Ananda“ ein klein wenig näher und manchmal legt sich ein Lächeln auf die Lippen oder die Augen werden glasig voll Wonne. Da kann man richtig süchtig nach werden, weil es so schön ist. Ich schmettere gerne auch das ein oder andere Mantra zu Hause. Gerne auch beim Kochen! Ein wenig Mantrazauber im Essen ist meine Geheimzutat. Es sollte ein Kochbuch geben mit Empfehlungen, welches Mantra zu welchem Gericht passt. So wie bei Weinempfehlungen!

Um nochmal auf die Herzöffner-Geschichte zurückzukommen…

Ein Mantra ist der schnellste Weg Dein Herzen zu öffnen und eure Anahata-Chakras mal so richtig zu tunen. Rückbeugen sind nicht alles! Klar sieht ein volles Rad mit gestrecktem Bein toll aus (für Instagram ;-)) Aber wer kann das schon? Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, sind es doch meist Lieder und Melodien die in uns tiefe Gefühle wachrütteln. Wer kennt nicht die Situation, dass ein Song im Radio läuft und auf einmal ist sie wieder da die Erinnerung an den ersten Kuß, die erste Liebe, aber auch traurige Erinnerungen. Mantras sind wie ein Turbo, der gezündet wird, um zu heilen, zu lieben, zu vergeben, frei zu sein und sich verbunden zu fühlen.

So, nun lass mal heute Dein Mantra erklingen!

Das wohl bekannteste und kürzeste Mantra singen wir voller Hingabe am Anfang und am Ende einer Yogastunde. Richtig das „OM“!

Es gibt noch so viele schöne Herzweitende Mantras, und ehrlich wenn Du am Morgen Dich mit einem dieser Mantren verbindest, schwingst Du in dieser Energie in den neuen Tag.

Du kannst dich auch so im Geiste im Kreuzbeinigen Sitz oder Stuhl für zwanzig Minuten zu einer Meditation verbinden.

Schöne Mantren sind unter anderem:

Om Namah Shivaya

om namo narayanaya

Du kannst wenn Dir indisch nicht so liegt aber auch einfach eine Qualität wählen wie:

Liebe

Frieden

Hingabe

Gelassenheit

Vertrauen

Leichtigkeit

Probiere es doch mal aus.

Gerne kannst du mir Deine Erfahrungen mit mir teilen. Schreib mir einfach unter Kotakten eine Mail. Ich freue mich auf Deinen Bericht.

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