Die vier Sonntage vor Weihnachten stehen für die Vorbereitungszeit der Geburt Jesu. Im Mittelalter ging man davon aus, dass die Erde viertausend Jahre vor Christi Geburt geschaffen worden sei. Symbolisch stehen nun diese vier Wochen für die viertausend Jahre, in denen die Menschen auf Jesus warten mussten.

Die heilige Zahl vier finden wir auch in den Jahreszeiten, den Elementen und den Himmelsrichtungen wieder. Vom ersten Advent sind es 28 Tage bis zum Heiligen Abend. Ein Mondzyklus dauert 28 Tage, auch ein durchschnittlicher Menstruationszyklus hat 28 Tage. Wenn wir nun etwas in unserem Leben verändern wollen, ist es sinnvoll, an mindestens 28 aufeinanderfolgenden Tagen an unserem Herzenswunsch festzuhalten, damit sich die Energie des neuen Glaubenssatzes festigen und aufbauen kann. Die Adventszeit versinnbildlicht einen solchen Zeitraum.

4. Dezember – Barbara Tag    – ist ein Lostag

Der Barbara Tag ist der Gedenktag an die heilige Barbara von Nikomedien. Sie ist als Märtyrerin gestorben und gilt als die Schutzpatronin der Bergleute, Feuerwehrleute, Gefangenen und der Sterbenden.

Traditionell werden an diesem Tag Obstzweige geschnitten und ins Wasser gestellt. Das Aufblühen bis zum Heiligen Abend soll Glück im neuen Jahr bringen. Der blühende Zweig ist auch ein Zeichen des Neubeginns und die Hoffnung auf einen baldigen Frühling.

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